Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Personal Training, Gesundheitsberatung und
Heilpraktikerleistungen von Alexander Holzapfel
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Alexander Holzapfel (nachfolgend „Anbieter“) und Kunden bzw. Patienten über Personal Training, Trainings- und Gesundheitsberatung sowie Heilpraktikerleistungen, soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
Kunden/Patienten können Verbraucher, Unternehmer, Unternehmen oder sonstige Einrichtungen sein. Individuelle Vereinbarungen im jeweiligen Vertrag, Angebot oder in der Honorarvereinbarung gehen diesen AGB vor.
2. Leistungsbereiche und Abgrenzung
Der Anbieter erbringt Leistungen in zwei voneinander zu unterscheidenden Bereichen: (a) Personal Training / Sport- und Gesundheitscoaching, insbesondere Trainingsplanung, Bewegungsanalyse, Übungsanleitung, Trainingssteuerung, Gesundheits- und Ernährungsberatung im nichtheilkundlichen Rahmen; (b) Heilpraktikerleistungen im Rahmen der erteilten Heilpraktikererlaubnis, insbesondere Anamnese, Befunderhebung, Beratung, Behandlung, Dokumentation und therapeutische Übungsbehandlung, soweit medizinisch angezeigt und rechtlich zulässig.
Partnerstudios, Fitnessstudios oder angemietete Trainingsorte sind nicht Anbieter der Leistung und nicht Vertragspartner des Kunden/Patienten. Sie stellen lediglich Räume oder Trainingsflächen zur Verfügung. Vertragspartner bleibt ausschließlich Alexander Holzapfel.
Ein bestimmter Behandlungserfolg, eine Heilung, Beschwerdefreiheit, Gewichtsabnahme, Leistungssteigerung oder ein sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet und nicht garantiert.
3. Vertragsgegenstand bei Paketen und Stundenkontingenten
Bei gebuchten Paketen, Stundenkontingenten oder Betreuungsprogrammen ist Vertragsgegenstand nicht lediglich eine einzelne isolierte Stunde. Vertragsgegenstand ist ein verbindlich gebuchtes Leistungsbündel aus Termin- und Kapazitätsreservierung, Vor- und Nachbereitung, Trainings- bzw. Behandlungsplanung, Dokumentation, organisatorischer Betreuung, Kommunikation und Durchführung der vereinbarten Einheiten.
Der Kunde/Patient nimmt zur Kenntnis, dass der Anbieter für gebuchte Pakete Kapazitäten vorhält und andere Buchungen gegebenenfalls ablehnt. Die Zahlungspflicht richtet sich daher nach der im Vertrag vereinbarten Vergütung und Fälligkeit; gesetzliche zwingende Rechte bleiben unberührt.
4. Vertragsschluss und Einbeziehung der AGB
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Vereinbarung, Buchung, Annahme eines Angebots, Beginn der Leistungserbringung, Rechnung/Honorarvereinbarung oder sonstige eindeutige Vereinbarung zustande.
Die AGB und die Datenschutzerklärung werden dem Kunden/Patienten vor Vertragsschluss in Textform, als Ausdruck, per Link oder durch Hinweis auf die Website zur Verfügung gestellt. Der Kunde/Patient bestätigt im Vertrag gesondert, dass er die Möglichkeit hatte, die AGB vor Vertragsschluss zur Kenntnis zu nehmen, und dass er sie akzeptiert.
Bei Vertragsschluss wird dokumentiert, ob der Vertrag in Geschäftsräumen bzw. regelmäßig genutzten Trainings-/Behandlungsräumen, außerhalb von Geschäftsräumen oder ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen wurde.
5. Anamnese, Mitwirkung und Eigenverantwortung
Vor oder zu Beginn der Leistung können eine Anamnese, ein Beratungsgespräch und eine Erfassung gesundheitlicher Angaben erfolgen. Der Kunde/Patient ist verpflichtet, relevante gesundheitliche Einschränkungen, Beschwerden, Erkrankungen, Medikamente, ärztliche Diagnosen, Operationen, Schwangerschaften, akute Infekte, Schmerzen oder sonstige Risiken vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen.
Während Training, Beratung oder Behandlung auftretende Beschwerden, Schmerzen, Schwindel, Atemnot, Unwohlsein oder sonstige Auffälligkeiten sind unverzüglich mitzuteilen. Anweisungen des Anbieters sind zu beachten.
6. Termine, Dauer, Abrufpflicht und Nachweis
Termine finden ausschließlich nach Vereinbarung statt. Eine Einheit dauert grundsätzlich 60 Minuten, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Längere oder kürzere Einheiten können individuell vereinbart werden.
Der Kunde/Patient ist verpflichtet, Termine aktiv und rechtzeitig innerhalb der vereinbarten Laufzeit bzw. des vereinbarten Abrufzeitraums anzufragen und wahrzunehmen. Der Anbieter bemüht sich um Terminangebote, schuldet jedoch keine automatische Terminplanung ohne Mitwirkung des Kunden/Patienten.
Der Anbieter kann absolvierte Einheiten durch Trainingsdokumentation, Kalender, Terminbestätigung, Messenger-/E-Mail-Korrespondenz, Leistungsnachweis oder Unterschrift dokumentieren. Der Kunde/Patient verpflichtet sich, eine sachlich zutreffende Leistungsbestätigung nicht grundlos zu verweigern.
7. Absagen und Ausfallhonorar
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Absagen müssen spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen. Bei verspäteter Absage oder Nichterscheinen kann das volle Honorar berechnet werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte oder keine abweichende Vereinbarung besteht.
Bei akuten Erkrankungen oder Notfällen kann im Einzelfall eine Kulanzregelung getroffen werden. Ein Anspruch auf Kulanz besteht nicht.
8. Orte der Leistung und Standortwechsel
Leistungen können an wechselnden Orten stattfinden, insbesondere in eigenen oder angemieteten Räumen, Partnerstudios, Fitnessstudios, beim Kunden, im Freien, online oder an sonstigen vereinbarten Orten. Der Vertrag ist nicht an ein bestimmtes Studio gebunden, sofern nicht ausdrücklich schriftlich ein bestimmter Ort als ausschließlicher Leistungsort vereinbart wurde.
Ein zumutbarer Wechsel des Trainings- oder Behandlungsortes, insbesondere aufgrund geänderter Raumkapazitäten, Kündigung eines Miet-/Nutzungsverhältnisses, organisatorischer Anpassungen oder Studiowechsels, berechtigt nicht automatisch zur Kündigung oder Rückzahlung. Der Anbieter informiert den Kunden/Patienten rechtzeitig über notwendige Änderungen und bietet eine zumutbare Ersatzlösung an.
Zumutbare Ersatzlösungen können insbesondere Training/Behandlung in anderen Räumen des Anbieters, in einem anderen Partnerstudio, Outdoor, beim Kunden, online/app-gestützt oder eine zeitliche Verschiebung sein.
9. Vergütung, Rechnung, Ratenzahlung und Verzug
Das Honorar richtet sich nach der jeweils vereinbarten Preisliste, dem Angebot, Vertrag, der Honorarvereinbarung oder der Rechnung. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb der angegebenen Zahlungsfrist zu bezahlen.
Bei Ratenzahlung handelt es sich um eine Zahlungserleichterung. Die Verbindlichkeit des gebuchten Pakets bzw. Leistungsumfangs bleibt hiervon unberührt, soweit gesetzlich zulässig.
Gerät der Kunde/Patient mit Zahlungen in Verzug, kann der Anbieter weitere Termine bis zum vollständigen Ausgleich offener Beträge zurückstellen. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben vorbehalten.
10. Erstattung durch Versicherungen
Eine Erstattung von Heilpraktikerleistungen durch private Krankenversicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen kann möglich sein, hängt jedoch ausschließlich vom jeweiligen Versicherungsvertrag und der Entscheidung der Versicherung ab. Eine Erstattung wird nicht zugesichert.
Der Kunde/Patient bleibt unabhängig von einer Erstattung zur Zahlung des vereinbarten Honorars verpflichtet.
11. Laufzeit, Abrufzeitraum und Kulanzverlängerung
Soweit Pakete, Stundenkontingente oder befristete Verträge vereinbart werden, gelten diese für die im Vertrag angegebene Laufzeit bzw. den dort angegebenen Abrufzeitraum. Ist im Vertrag kein Zeitraum eingetragen, beträgt der Abrufzeitraum 24 Monate ab Vertragsschluss.
Nicht abgerufene Einheiten verfallen nach Ablauf des Abrufzeitraums, sofern der Anbieter dem Kunden/Patienten zuvor mindestens einmal eine angemessene Möglichkeit zur Terminvereinbarung eingeräumt hat und keine zwingenden gesetzlichen Rechte entgegenstehen.
Der Anbieter kann aus Kulanz eine Nutzung über den Abrufzeitraum hinaus ermöglichen. Eine solche Kulanz begründet keinen Anspruch auf unbegrenzte Verlängerung und ändert den Vertrag nicht dauerhaft.
12. Kündigung, Ruhen, Übertragung und besondere Fälle
Eine ordentliche Kündigung während einer ausdrücklich befristeten Laufzeit ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig und soweit nicht ausdrücklich abweichend vereinbart wurde. Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt.
Bei länger andauernden gesundheitlichen Gründen können nach Absprache Terminverschiebung, Ruhen des Vertrages, Übertragung des Restkontingents auf eine geeignete Ersatzperson oder sonstige angemessene Lösungen geprüft werden. Ein Anspruch auf eine bestimmte Kulanzlösung besteht nicht.
Bei einer gesetzlich wirksamen Kündigung nach Beginn der Leistungserbringung bleiben Ansprüche des Anbieters auf Vergütung bereits erbrachter Leistungen, Vor- und Nachbereitung, Dokumentation, Wertersatz und/oder Schadensersatz nach den gesetzlichen Vorschriften vorbehalten.
13. Widerruf bei Verbraucherverträgen
Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, wird hierüber gesondert belehrt. Bei Verträgen, die nicht als Fernabsatzvertrag oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, besteht in der Regel kein gesetzliches Widerrufsrecht.
Beginnt die Leistung auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden/Patienten vor Ablauf einer etwaigen Widerrufsfrist, kann der Kunde/Patient bei Widerruf Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen schulden. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung bzw. Zustimmungserklärung.
14. Haftung
Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden, soweit gesetzlich zulässig.
Für Schäden, die auf unvollständigen oder falschen Angaben des Kunden/Patienten, Nichtbeachtung von Anweisungen, eigenmächtigen Übungen, Selbstüberschätzung oder Nutzung fremder Geräte ohne Anleitung beruhen, haftet der Anbieter nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Für mitgebrachte Wertgegenstände wird keine Obhut oder Bewachung übernommen.
15. Verschwiegenheit, Datenschutz und Dokumentation
Der Anbieter behandelt persönliche und gesundheitliche Informationen vertraulich. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
Der Anbieter dokumentiert wesentliche Angaben zu Anamnese, Befunden, Beschwerden, Zielsetzung, Maßnahmen, Verlauf, Terminen und Abrechnung in angemessenem Umfang. Die Dokumentation dient der Qualitätssicherung, Nachvollziehbarkeit, Behandlungssicherheit, Abrechnung und rechtlichen Absicherung.
16. Schlussbestimmungen
Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen der Textform, soweit gesetzlich zulässig. Es gilt deutsches Recht. Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.